Kunst und Liebe für dein Ankommen

Veganes Blut & Esoterik-Macken

Sich entwickeln, wachsen, den Verstand öffnen und Meinungen überdenken. Ich habe mich noch nie so viel verändert wie in den letzten 2 Jahren. Okay, ich bin jetzt 29c, das heißt, mich zu entwickeln geht ja eigentlich erst so richtig los. Ich nehme Dinge anders wahr, sehe das Leben bunter …

Entwicklungstücken

Mit 16 wollte ich nur Schwein, Rind und Huhn essen, weil diese Tiere für „unsere Ernährung gemacht sind“. Bloß kein Reh oder Hase oder Pferd!! Die gehören in den Wald und auf die Weide, nicht auf den Teller. Heute bin ich froh, wenn ich Fleisch bekomme, bei dem ich (hoffentlich) sicher sein darf, dass es von „glücklichen Tieren“ kommt, die nicht tausende von Kilometern durch die Gegend gekarrt und unter unmenschlichen Zuständen geschlachtet wurden. Da darf es auch gerne mal Wild sein, das sein Leben im Wald verbringen durfte. Doch generell versuche ich wenig Fleisch zu essen, wenig Milch zu trinken, Kosmetik ohne Tierversuche zu kaufen … Was das mit Seelengold zu tun hat? Ich hab den Faden verloren – konnte ich ich früher schon gut, hat sich anscheinend nicht geändert.

Bei der Überarbeitung von Seelengold kommen solche Veränderungen auch zum Tragen. Roven trinkt nur noch veganes Blut und Selene ist ein Esoterik-Junkie, die ihre Klamotten selbst näht.

Wenn rote Fäden die Farbe wechseln

Nein, ganz so krass wird es nicht. Aber neue Betrachtungsweisen fließen mit ein. Es gibt längere, neue und hoffentlich auch schlüssigere Dialoge. Ich möchte Roven & Selene mehr Zeit geben, füreinander und jedem einzeln. Gleichzeitig versuche ich Dinge beizubehalten, die mir in der Erstausgabe wichtig waren. Sätze, Abschnitte, Szenen … Sowas zum Beispiel: […] Er hielt ihr Leben in seinen groben Händen, hörte sie innerlich schreien: ‚Wo warst du nur?‘. Und als Selene an seine Brust geschmiegt „Ich erinnere mich an alles“ flüsterte, schien ihr Schicksal besiegelt. Was hatte er bloß getan? […] Einfach, weil ich die Stelle so mag <3

Oder auch: […] Immer, wenn er von Diriri trank, hörte er das heulende Geräusch des Windes, der durch das Fell ihrer Bestie jagte, wenn sie die ewigen Berge Tibets entlang rannte. Sie schmeckte nach Freiheit, nach Winter und Heimat. Doch alles, was sie verband, war die Blutgier. Niemals mehr. […]

Es geht also voran. Wir stehen bei etwa 20%. Es macht unheimlich Spaß, in Roven & Selenes Geschichte noch einmal so eintauchen zu dürfen. Ich freue mich sehr und ihr hoffentlich auch :D Für die Printausgabe habe ich mir auch schon etwas Schönes überlegt. Hoffe, ich kann das so umsetzen … Was, verrat ich natürlich noch nicht *muahahahaa

Aber es gibt noch ein kleines Zitat vom „neuen Stoff“ :)

Selene keuchte erschrocken und wich einen Schritt zurück, hielt die Hand abwehrend hoch. Sie hatte Angst. Kniff die Augen zusammen, weil seine so stark leuchteten.

Naham grub die Klauen in den Boden und setzte zum Sprung an.

Tu das nicht, flehte Roven in Gedanken.

Nur kosten …, knurrte die Bestie in seinem Inneren.

Du bringst sie um.

Sieh sie dir doch an. So wunderschön …

2 Antworten

  1. Liebe Jordan,
    wow ein toller Beitrag :) Ich persönliche habe an Roven und Selene einen narren gefressen – die beiden sind einfach mein Lieblingspärchen in der Reihe und ich kann es kaum erwarten die Neufassung zu lesen und das Buch dann auch tatsächlich in meinen Händen zu halten <3
    Für die weitere Überarbeitung wünsche ich viel Spaß
    Sabrina

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