Kunst und Liebe für dein Ankommen

Zeit anhalten

Momente ziehen vorüber, so schnell, dass wir sie selten greifen können. Dass wir ihre Schönheit und Bedeutung kaum in aller Tiefe wahrnehmen. Und erst, wenn die schönsten Momente vorbei sind, wird uns bewusst, wie wertvoll sie waren. Und wie wenig wir es währenddessen gemerkt haben.

Mach mal langsam ...

Zeit

Die Zeit ist eines unserer kostbarsten Güter. Wir können sie weder verlangsamen noch anhalten, schon gar nicht mehr davon kaufen. Aber immer wenn ich Dinge langsamer tue als sonst, langsamer gehe, fahre, esse oder auch nur atme, habe ich das Gefühl, den Augenblick besser wahrzunehmen. Ihm mehr Aufmerksamkeit zu schenken und bewusster zu nutzen. Alles in diesem Moment zu spüren – meine Umgebung, die Menschen um mich herum, das Wetter, die Natur und die Gerüche und Geräusche. Und immer, wenn mir das gelingt, scheint die Zeit ein bisschen langsamer zu vergehen.

Ich trage neuerdings auch wieder meine Uhr, die irgendwann mal stehengeblieben ist. Und ich denke gar nicht daran, eine neue Batterie reinmachen zu lassen :)

Stillstehen

Das Schöne am Fotografieren ist, dass man die Zeit quasi ganz automatisch anhält. Und in manchen Aufnahmen wird das besonders deutlich. Neulich gab es einen satten Regenguss, den ich durchs Fenster beobachten konnte. Die Wolken hingen über uns, aber in der Ferne strahlte die Sonne, sodass der Regen ungewöhnlich stark beleuchtet wurde. Mit bloßem Auge erkannte man keine Tropfen, sondern nur Streifen, weil der Regen so schnell fiel. Ich hab etliche Aufnahmen gemacht, die mehr oder weniger gelangen. Aber das nachfolgende gefiel mir am besten. Es ist nicht perfekt, beim nächsten Mal würde ich vermutlich noch weiter probieren. Aber so einen sonnendurchfluteten Regenschauer gibt’s halt nicht so oft. Umso mehr freue ich mich, ein Bild davon zu haben.

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