Von Eis und Nebel

Wenn die Welt in Stille gehüllt ist, überzogen von weißen Kristallen, jede Ferne, jede Weitsicht, alles Planen vom Nebel verschluckt – dann fühl ich mich so richtig wohl. Angekommen im Moment, weit ab von Lärm und Leben.

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Der Winter hat diese Art an sich, uns zu Langsamkeit zu zwingen. Morgens dauert’s länger, um zur Arbeit zu kommen, abends fährt man langsamer. Trinkt lieber zu Hause einen Tee auf der Couch, als noch mal raus zu gehen. Abseits der belebten Städte scheint das Leben stillzustehen, abzuwarten auf den Neubeginn. Die Natur zieht sich zurück, schläft unter Frost und Schnee, erstarrt in kaltem Wind.

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Bäume und Pflanzen legen eine Pause ein, die auch uns gut tut. Innehalten und in uns hineinschauen. Auf das hören, was dort spricht, auch wenn es nur leise ist. Denn besonders die leisen Töne verdienen in dieser zu oft lauten Welt unsere Aufmerksamkeit.

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Ein Gedanke zu “Von Eis und Nebel

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