Kunst und Liebe für dein Ankommen

Unter Sternen …

… darf man sich mal klein und unbedeutend fühlen.

Wenn ich in den Himmel schaue, die Wolken beobachte, ihre Formen und Farben betrachte, den Bewegungen folge und in Gedanken mit ihnen schwebe, dann rücken mein eigenes Leben, meine Probleme und Sorgen in den Hintergrund. Ich werde immer kleiner, Streitigkeiten geraten ins Vergessen und ich bin nur noch Teil eines großen Ganzen. Fühle mich unter diesem weiten Himmel klein und leicht.

Wenn wir raus müssen, weil uns die Decke auf den Kopf fällt, die Wände immer enger und die Sorgen undurchdringbarer werden, hilft nichts besser, als in die Natur zu gehen. Raus in die Nacht. Rennen. Atmen. Fliegen. Sterne suchen und zählen. Oder außerhalb der Städte von ihrer Fülle und Vielzahl in Ehrfurcht erstarren. In die Milchstraße eintauchen und alles andere in den Hintergrund schieben. Wir sind klein in dieser weiten Welt, ein einzelner Partikel in einem umfassbar großen Universum – nur ein Staubkorn am Zahnrädchen im Getriebe. Und das gilt vor allem für unsere Probleme. Manchmal erschlagen sie uns. Rücken zu oft Gutes in den Hintergrund und wollen unsere totale Aufmerksamkeit. Dabei hilft nichts besser, als alles mit Abstand zu betrachten.

Und zu atmen.

Das Leben zu genießen.

Und einfach mal den Himmel zu beobachten.

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