Kunst und Liebe für dein Ankommen

Eine Handvoll Blätter

Wo uns der Sommer manchmal mit Hitze, Trockenheit oder Insekten genervt hat, fehlt er uns an grauen Wintertagen wie derzeit doch ziemlich. An Tagen, an denen die Sonne nicht mal aufzugehen scheint, der Himmel düster und der Wind kalt bleibt. Uns eisig unter jede Schicht Klamotten kriecht und uns unaufhörlich zittern lässt. Eine undurchdringbare Wolkenschicht unsere Stimmung am Boden hält und jeder Anflug von Freude mit einem Peitschenhieb aus Kälte im Gesicht verjagt wird. An Tagen, an denen kein einziges Fleckchen Grün zu finden ist – da vermissen wir den Sommer wohl am meisten.

Die Wärme … im Gesicht und an den Füßen. Wind auf nackter Haut zu spüren. Sonnenauf- und -untergang zu Hause anstelle im Büro zu erleben. Diese grelle Funzel am Himmel überhaupt zu sehen und ihr unser Gesicht lebenshungrig entgegenzustrecken. Licht einzuatmen. Tanzende Flecken unter Bäumen zu beobachten. Das Rascheln der Blätter zu hören …

Ich könnte diese Liste ewig fortsetzen und mich zum Sommer träumen. Vom letzten Spaziergang im September hatte ich noch ein paar Fotos zu liegen. Ein bisschen Grün für graue Tage. Ein bisschen Wärme gegen die Kälte.

2 Antworten

  1. Doch umso schöner ist es, wenn man aus der Kälte in eine warme Herberge oder nach Hause kommt. Das kann man dann bei einer heißen Tasse Tee richtig genießen. Und wenn man draußen ist, muss man neben wetterfester Kleidung immer in Bewegung bleiben. Dann entdeckt man auch in der kalten Jahreszeit viele schöne Dinge. :-)

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