Literatur ist …

nicht das, was ist, sondern das, was sein könnte.

Als ich 2008 mit dem Schreiben begann, suchte ich einen Ausgleich zu meinem finanzorientierten Beruf, der mir viel Spaß macht, mich aber nicht für den Rest meines Lebens ausfüllen würde. Malerei und Musik hatten mich viele Jahre begleitet, reichten aber irgendwie nie ganz, um meiner Kreativität genug Raum zu geben. Also begann ich, mich Geschichten abseits der Realität zu widmen, Gedanken und Träume schriftlich auszuformen und festzuhalten.

Meine Bücher erzählen von Liebe und Verlust, vom Leben und Sterben, vom Zusammen- und Alleinsein. Grenzen wird schon im realen Leben eine zu hohe Bedeutung beigemessen, ich glaube, deswegen zieht es mich eher zu Fantasy. Auf dass ich und du träumen und manchmal vielleicht fliehen können. Tausend Leben leben anstatt nur eins. Den Horizont erweitern und unsere Gesundheit fördern :P Dass Worte mächtig und Lesen gut für deine Seele ist, wissen wir beide, sonst wärst du nicht hier!

Warum ständig Liebe?

Wie könnte ich nicht über Liebe schreiben?!

Wir erfahren in unserem Leben so viele Arten von Liebe – zu einem Partner, in dessen Seele wir uns selbst finden, zu unserer Familie und unseren Freunden, zu uns selbst genauso wie Fremden gegenüber und manchmal vielleicht sogar zum großen Ganzen. Egal ob Liebe rein geistig empfunden wird oder körperlich leidenschaftlichen Ausdruck findet, sie bleibt in der fantastischen Literatur und im Alltag dasselbe. Ich möchte das Surreale so real und greifbar wie möglich gestalten. Fantasy muss nicht unlogisch sein, die Schauplätze nicht frei erfunden. So wird die Handlung in meinen Romanen für mich beim Schreiben zur Realität. Dann sitze ich mit meinem Laptop in Island, sehe die endlosen Weiten um mich herum und spüre den nasskalten Wind. Beobachte die Figuren beim Diskutieren, Kämpfen oder Knutschen. Sie atmen und fühlen und meist hat jeder von ihnen mindestens eine Charaktereigenschaft von mir geerbt. Und so hoffe ich, dass die Geschichten auch für meine Leser zu einer Reise werden, die sich echt anfühlt. Die sich vielleicht sogar nach „Heimkehr“ anfühlt.

Bilder: Shane Rounce & Ben White

2 Gedanken zu “Literatur ist …

  1. Bücher schenken mir so viel im Leben und durch Autoren wie dich, verdanke ich oft einen entspannten Abend. An manchen Abenden lache ich so viel weil dich Geschichte so lustig geschrieben ist und an andern bin ich zu Tränen gerührt. Das aller schönste ist aber für mich, dass die Geschichte nie so endet, wie ich es mir vorgestellt habe. Deswegen möchte ich einfach mal Danke sagen.

    • Ganz lieben Dank für deine schönen Worte, liebe Nicole!! Ich freu mich immer sehr über Rückmeldungen. Das ist immer noch der schönste Lohn für Blut, Schweiß und Tränen :D <3

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