Kunst und Liebe für dein Ankommen

Sand

In meiner Brust weht Wind und bewegt mein Innerstes.

 

Trägt Sand durch meinen Körper. 

 

Mal schnell, mal langsam. Mal laut, mal leise.

 

Lässt ihn in Wellen, Kurven und Kreisen fliegen.

 

Mein Sand prasselt von innen gegen meine Hülle und erkundet jeden Winkel.

 

Er ist weich und beweglich, anpassungsfähig. Baut Dünen wie Wellen, die in Zeitlupe wandern.

 

Mein Sand ist ein fließendes Wesen, das im Wind lebt.

Es war einmal ... auf Amrum

Ich lehne mich gegen die Düne und blicke über den Sand.

 

Das Meer ist Kilometer entfernt, der Strand so groß.

 

Die Sonne glitzert auf den Sandkörnern, wenn sie still liegen. Der nächste Windstoß schickt sie in Wehen über die Dünen und ich höre den Sand gegen meine Kapuze prasseln.

 

Wüste.

Blasse Wellen mit Grastopping. Eigentlich heißt es Dünenhafer, was da auf den Kuppen wächst und sich ergeben im Wind bewegt.

 

Ich bin fasziniert von diesem Fluss. Er erinnert mich an die Lebendigkeit des Meeres und seinen Bewegungen, obwohl er so viel ruhiger ist.

 

Die Dünen liegen wie träge Wellen, wandern, ohne dass ich es wahrnehmen kann.

 

Da ist so viel Leben um mich herum. So viel stille, kaum merkliche Bewegung.

 

Bescheiden.

 

Leise.

 

Ein eigenständiges Wesen.

 

Die perfekte Mischung aus Unruhe und Ruhe.

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