art

Kunst ist, was dich fühlen lässt.

 

Mehr Definition braucht es nicht. Wenn sich mein kindliches Herz und meine tanzende Seele einig sind und Gedanken keine Rolle mehr spielen, darf ich ab und zu ein kleines bisschen fliegen. Kennst du das Gefühl? Wenn du etwas tust, was dich beseelt? Was denkt dein Herz dabei, was fühlt dein Verstand?

Hier findest du meine Essenz. Den Kern. Eine Mischung aus Malerei, Wort- und Bildkunst. Mach's dir bequem und lass dich auffangen.

 

"There is no healthier drug than creativity."

Nayyirah Waheed

Ist es still bei dir?

Lust auf Musik?

Wie eine riesige Decke

Hell und Klar

Kaffee und Kekse

Winter

Wenn's draußen kalt und in uns wärmer wird

Was bedeutet Winter für dich?

 

Ich liebe Frost und Wintersonne. Schneeflocken, die im Gesicht schmelzen, und ein Knirschen unter den Boots. Eisigen Wind, der mir um die Ohren pfeift. Aber auch nasskalten Regen, der die Hose tränkt und meine Hände taub werden lässt. Es liebe es, wenn mich das Wetter so richtig fordert und ich mich nicht davor verstecken kann. Wenn mich die Sehnsucht nach einem Tee, meiner Couch, dicken Socken und einer Decke in die sicheren vier Wände meines Zuhauses führt.

 

 

Von Nasskalt bis Eisklar

Blogartikel zum Winter

Und ich liebe die Stille in den kalten Monaten. Die Stille in der Natur, weil sich alles für den Neuanfang zurückzieht, und die Stille in uns selbst, weil wir vielleicht etwas ruhiger werden als im Sommer. Öfter müde sind. Erschöpft? Weil keine Grillparty, kein Badeausflug und kein Eisessen wartet. Dann gönn dir die Pause, zieh dich zurück und kuschel dich ein. Und lass die Kälte draußen Kälte sein. Nimm dir Zeit für dich ...

 

 

"I was born in a cloud.

Now I am falling ...

I am ice and dust and light.

I am sky."

 

Kate Bush - Snowflake

Winter im Herzen

 

Mit geschlossenen Augen sehe ich Elche, die in Seelenruhe über das Feld stapfen, Kinder auf zugefrorene Pfützen springen und höre das Eis leise brechen. Ich sehe tiefgrüne Wälder, schwere Tannenzweige, auf denen weißes Puder liegt. Jeder Zweig, jeder Grashalm, jede Ähre hat einen weißen Rahmen bekommen, als wollte die Natur alles betonen, was ihr am Herzen liegt. Über mir klirren gefrorene Regentropfen, die vom Dach baumeln, und durch die Wolkendecke stehlen sich einzelne Sonnenstrahlen und lassen das Eis glitzern. Winzige dunkle Flocken fallen vom Himmel, legen sich weiß auf die Erde und bringen eine friedliche Stille mit sich.

Die Glaswand

Keine Reibung. Kein Geräusch. Keine Grautöne. Und innerhalb von Sekunden wieder gelöscht.

 

Vergänglichkeit

 

Was anfangs zum Gedanken sortieren und Ideen festhalten gedacht war, entwickelte sich für mich zu einer dankbaren Tür für meine Kreativität. Nichts bleibt. Nichts ist von Dauer und in Stein gemeißelt. Ich male, vermale mich, wische weg und male neu. Ich probiere aus, muss das fertige Bild nicht planen, sondern kann es sich selbst finden lassen. Kein Zensor. Kein Kritiker. Nur ein Strom aus Gefühlen, der irgendwie auf der Glasscheibe landet.

Langsamkeit

Die Kunst zu genieeeeeeßen ...

Fuck Multitasking. Love Singletasking.

 

In unserer schnelllebigen Welt ist Langsamkeit zu einem seltenen Gut geworden. Dabei gibt es keine schönere Art, deine Zeit zu vertiefen, als etwas langsam zu tun. Entgegen aller Regeln der Effizienz mal nicht drei Dinge gleichzeitig zu erledigen, sondern dir für diese eine bestimmte Sache Zeit zu nehmen. Und sie ganz ... langsam ... zu tun.

Dabei geht es nicht ums Trödeln oder Verharren, sondern darum, die Gedanken mal außen vor zu lassen und mit deinen Sinnen voll dabei zu sein. Vielleicht merkst du plötzlich, wie langsam Zeit vergehen kann, wenn wir aufhören zu hetzen. Wenn wir uns still hinsetzen und genießen, was wir gerade tun. Malen (und fühlen), Essen (und genießen), Schrauben (und spüren), in der Nase bohren (und hmmm... :)

Es gibt so viele Kleinigkeiten in unserem Alltag, die uns jeden Tag verzaubern. Hast du auf der Bremse in deinem Auto auch ein kleines Gesicht, das dich erschrocken anguckt?

 

Daumenkino

Jedes Jahr hält Momente bereit, die wir ewig bewahren wollen. Aber ich möchte nicht nur den Highlights die Möglichkeit geben zu überdauern, sondern auch den Tagen, die oft unscheinbar vergehen. Ich möchte etwas hinterlassen. Ich möchte Dinge erschaffen, die berühren. Nachhaltig. Und das kann ich nur, wenn ich mich diesem Schaffen regelmäßig widme. So fing ich vor zwei Jahren an, täglich ein Foto zu machen und die Bilder zu einem Film zusammenzuschneiden.

Lass uns ein ganzes Jahr mal zwei Minuten lang wertschätzen. 365 Tage in Zeitraffer. #oneyear

Keine Zeit, etwas langsam zu tun?

Möchtest du das vielleicht ändern?

Modern Slow *

Es lohnt sich, versprochen!

Es war einmal ...

das Päckchen mit den Oldies

Auf dem obersten Regal meines Bücherschranks im Leuchtturm steht ein alter Karton mit Zeichnungen und Bildern von ganz ganz früher. Alle paar Jahre hole ich ihn mal runter und stöbere darin herum. Und freue mich über Vergangenes, das mich einst bewegt hat und von dem ich mich bis heute nicht trennen mag. Ein Stück Kindheit und Jugend, Unschuld, Naivität und Lebensfreude. Und Sailor Moon!